Bingo in der Seniorenbegegnungsstätte „Mondorfer Treff“
An jedem letzten Freitag im Monat um 15.00 Uhr startet in der Seniorenbegegnungsstätte „Mondorfer Treff“, Meindorfer Str. 45 in Niederkassel-Mondorf, ein Bingo-Nachmittag. Alle Interessierten aus Niederkassel und den umliegenden Ortschaften sind dazu herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, von befreundeten Firmen wurden kleine Gewinner-Preise gesponsert.
Das Team des „Mondorfer Treffs“ freut sich auf viele Bingo-Spieler!
Für Fragen steht der VFSSN gern zur Verfügung unter Tel.: 0152-03409788 oder Email: info@senioren-in-niederkassel-foerdern.de
ZWAR in Niederkassel
Sind Sie einsam und allein oder haben Sie wenig soziale Kontakte? Beispielsweise nachdem Ihr/e Ehepartner/in oder Lebenspartner/in verstorben ist?
Oder Sie sind im Alter vor einiger Zeit nach Niederkassel gezogen, weil Sie hier in der Nähe Ihrer Kinder und Enkel leben möchten?
Sie sind kurz vor Ihrem Ruhesstand und befürchten, nach Ihrem Renteneintritt in ein „Loch zu fallen“?
Sind Sie offen für Neues und bereit auf andere Menschen zuzugehen?
Möchten Sie gerne Ihre Freizeit mit anderen netten Menschen verbringen und Spaß haben?
Wenn Sie einige diese Fragen mit ja beantworten können, dann kommen Sie doch einmal zu unserem Basistreffen.
Die oben beschriebenen Lebenssituationen sind den Mitgliedern von ZWAR durchaus bekannt!
ZWAR ist die Abkürzung für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“, dem neuen Seniorennetzwerk in Niederkassel für Alleinstehende und Paare ab 60, die gerne mit anderen netten Menschen gemeinsam ihre Freizeit gestalten wollen. Gelegenheit zum Kennenlernen bietet sich bei den 14-tägigen Basistreffen mittwochs in den ungeraden Wochen im Katholischen Pfarrheim St. Laurentius am Adenauerplatz in Mondorf. Dort stellen die einzelnen Gruppen ihre Aktivitäten vor und besprechen die nächsten Treffen. Auch wird über neue Freizeitaktivitäten gesprochen und bei Interesse eine entsprechende neue Gruppe gegründet.
Seit der Gründung im vergangenen Jahr haben sich bereits knapp 200 Personen zusammengefunden, um gemeinsame Aktivitäten zu planen, zu erleben und somit der Einsamkeit zu entfliehen. Das in NRW bereits vor über 40 Jahren entwickelte erfolgreiche ZWAR-Konzept hat auch in Niederkassel sehr positive Resonanz gefunden. „Das Konzept ist genial!“ so der einhellige Tenor. Bei jedem Treffen stoßen neue Mitglieder dazu, und es haben sich bereits Freundschaften entwickelt.
In mittlerweile über 23 Gruppen trifft man sich zu den unterschiedlichsten gemeinsamen Aktivitäten (z. B. Spazierengehen, unterhalten und gemeinsam Kaffee trinken, Wandern, Tanzen, Cross Boccia, Nordic Walking, Fotografieren, Fahrradfahren (auch mit e-Bike), Gesellschaftsspiele, Stand up Paddling im Sommer, Literaturkreis, Zeichnen, usw.).
Die Teilnahme (natürlich auch in mehreren Gruppen) ist völlig unverbindlich. Auch ein Hineinschnuppern in eine andere Gruppe ist unproblematisch und jederzeit möglich.
Gerne kehrt man in den Gruppen nach Ende der gemeinsamen Aktivität noch irgendwo ein, um das Treffen bei einem Getränk gemütlich ausklingen zu lassen.
Also, haben Sie Lust mitzumachen? Dann kommen Sie gerne vorbei! Sie sind herzlich willkommen!
Kontakt: Rainer Linder, Tel. 0151/10469658
Hans-Thomas Wolf, Tel. 0177/3358324
NACHBARN für NACHBARN Niederkassel
Der Verein zur Förderung von Seniorinnen und Senioren in Niederkassel (VFSSN) will mit der Initiative „Nachbarn für Nachbarn“ Kontakt zwischen Menschen, die bereit sind, Senioreninnen und Senioren zu unterstützen vermitteln. Dass dazu Bedarf besteht, hatte bereits vor Jahren eine Umfrage der Stadt ergeben.
Sehen Sie dazu den Beitrag in der Lokalzeit des WDR ab 4:25 Minuten von Ende Juli 2024, in dem der Seniorenbeauftragte Stellung bezieht.
Auch in dem Vorabendformat Hier und Heute ab 26:30 Minuten, derAnfang September ausgestrahlt wurde, konnte Hans-Werner Klinkhammels die Situation von Seniorinnen und Seniotren in Niederkassel sowie Arbeit des Vereins und dessen Projekt "Nachbarn für Nachbarn" vorstellen
Nun sucht der Verein Menschen, die ehrenamtlich Fähigkeiten und Zeit zur Verfügung stellen wollen, um Senioren zu unterstützen. Dies kann auf vielfältige Art geschehen: kleine handwerkliche Arbeiten, Unterstützung bei der Gartenarbeit, Begleitung bei Einkäufen und dem Besuch des Friedhofs, Zeit für ein Gespräch oder einen Spaziergang und vieles mehr. Dazu Jens Babiak, Vorsitzender des VFSSN: „Außerdem brauchen wir ehrenamtliche Unterstützung bei dem Aufbau und der Organisation dieser Kontaktbörse.“ Ganz wichtig seien auch Sponsoren, ergänzt er: „Ob kleine oder große Spenden, jeder Euro ist willkommen um den Senioren unserer Stadt ein kleines Glück zu bereiten.“
Infos und Kontakt unter Email: nachbarnfuernachbarn53859@gmail.com oder Mobil: 0152-03409788.
Ehrenamtliche Seniorenberatung in Niederkassel sucht neue Team-Kolleg/innen
Haben Sie Interesse an einem Ehrenamt, welches anderen Menschen hilft – und Ihnen selbst Sinn und Bestätigung gibt?
Haben Sie Zeit und Lust für Ihre Niederkasseler Mitbürger/innen ein regelmäßiges Seniorenberatungsangebot mitzugestalten?
Die „Ehrenamtliche Seniorenberatung“ in der Stadt Niederkassel sucht ab sofort tatkräftige nachbarschaftliche Unterstützung von hilfsbereiten und lebenserfahrenen Senior/innen und freut sich auf neue Team-Kolleg/innen!
Die „Ehrenamtliche Seniorenberatung“ in Niederkassel findet zurzeit jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 9:30 – 12:00 Uhr im Beratungs-Büro (Pavillon-Anbau, im EG, Rathaus) Rathausstr. 19, 53859 Niederkassel, statt. Sie bietet Beratung und Hilfe u.a. in folgenden Bereichen an:
- Anträge bei diversen Behörden u. Institutionen (z.B. Versorgungsamt, Sozialamt, Landschaftsverband)
- Leistungen im Bereich Kranken- u. Pflegeversicherung
- Schwerbehindertenangelegenheiten (z.B. Schwerbehindertenausweis)
- Rentenangelegenheiten
- Altersgerechtes Wohnen
- Sonstige soziale Fragen (z. B. Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen)
Interessierte, kontaktfreudige, lebenserfahrene und teamfähige Senior/innen, sehr gern mit (Berufs-) Erfahrungen aus einem der o.g. Beratungs-Bereichen, wenden sich zur ersten Kontaktaufnahme bitte an Herrn Misiak, Sozialamt Stadt Niederkassel, Tel. 0 22 08 -94 66 410 oder d.misiak@niederkassel.de
Gedanken des Seniorenbeauftragten zur Zukunftsplanung in Niederkassel
Bei Senioren wird gespart
Die Stadt Niederkassel wird in die Haushaltssicherung gehen. An vielen Ecken und Enden muss daher in den nächsten Jahren gespart werden. Viele Sparmaßnahmen sind nachvollziehbar, an manchen werden sich die Geister scheiden.
Bei Kindern und deren Unterstützung wird eine andere Messlatte angelegt als bei Senioren. Kinder sind die Zukunft! Sind Senioren für die Gesellschaft nicht mehr nützlich und nur noch belastend?
Mehr als verwundert bin ich dabei über den Beschluss der letzten außerordentlichen Ratssitzung, den Schulbau wie geplant im Wert von mehr als 90 Millionen Euro voranzutreiben. Die Haushaltssicherung im Nacken hätte man ruhigen Gewissens auch einmal auf die älteren Mitbürger*innen in der Stadt und nicht nur auf die Schüler*innen schauen sollen. Es gibt genügend ältere Menschen, oft auch allein lebend und mit kleinen Renten, die derartige Steigerungen der Grundsteuer, wie sie nun auf uns zukommen werden, nicht mehr tragen können. Vor allem auch deshalb nicht, weil ihnen ja bereits die Heizungserneuerung und weitere Gebührenerhöhungen ins Haus stehen. Und wenn sie dann tatsächlich den Hausverkauf ins Auge fassen, um in eine altersgerechte Wohnung zu ziehen, müssen sie feststellen, dass es eine solche gar nicht gibt. Da kann ich nur an Verwaltung und Politik appellieren, die Seniorenbefragung tatsächlich als Seniorenplan wahrzunehmen und für mehr seniorengerechte Wohnungen zu sorgen – sei es durch Eigeninitiative oder Investorensuche.
Die Zuschüsse für Senioren sollen in vielen Bereichen in den nächsten Jahren gekürzt werden - der Zuschuss für den Hospizverein (531844) wird halbiert. Zuschüsse für Altentagesstätten (531828) und zu den Festen der älteren Bürger (531804) werden massiv reduziert. Weitere Beispiele finden sich leicht Haushaltsentwurf.
Notwendigkeiten stehen hier Wünschen gegenüber, die nach Jahren von Gratwanderungen nun nicht mehr erfüllt werden können. Aber jammern hilft nicht.
Wir vom Seniorenbeirat müssen nun versuchen, diesen betroffenen Vereinen und Gemeinschaften so weit wie möglich Unterstützung zukommen zu lassen. Vor allem sollten wir damit beginnen, die Seniorenpolitik in Niederkassel wieder etwas mehr in den Blickpunkt zu rücken, um ihr mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu bieten. Wir müssen versuchen, für die Seniorenarbeit Gelder zu generieren, Fördermaßnahmen finden und die heimische Wirtschaft aufmerksam machen.
Da reicht es nicht mehr, eine Seniorenmesse zu veranstalten oder eine Homepage neu zu bauen. Es scheint viel Arbeit auf uns zuzukommen, ich hoffe, wir können das gemeinsam schaffen.
Uns persönlich kostet das kein Geld, vielleicht ein wenig mehr Energieaufwand, indem wir Eigeninitiative entwickeln.
Mit besten Grüßen
Hans-Werner Klinkhammels
(Seniorenbeauftragter der Stadt Niederkassel)




